{"id":2835,"date":"2024-01-17T01:00:57","date_gmt":"2024-01-16T23:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.orlux-ag.ch\/?page_id=2835"},"modified":"2025-03-19T22:58:58","modified_gmt":"2025-03-19T20:58:58","slug":"frauenhandel-kap-6-rahel-zschokke","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.orlux-ag.ch\/?page_id=2835","title":{"rendered":"Frauenhandel Kap. 6 Rahel Zschokke"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-77db3ad8-4dc1-4a44-9594-8720a60edb58\">Zusammenfassung und Apparat<\/h1>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.orlux-ag.ch\/?page_id=228\"><strong>Weiterlesen: Frauenhandel<\/strong><\/a><br>\u00a9 ProLitter<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" src=\"https:\/\/pl01.owen.prolitteris.ch\/na\/plzm.4746de7e-5761-4160-9731-f82a858bd1a7\">is, Rahel Zschokke<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><a href=\"https:\/\/www.orlux-ag.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/9783907230138-12.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"69\" height=\"94\" src=\"https:\/\/www.orlux-ag.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/9783907230138-12.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3528\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>6 Zusammenfassung der Forschungsergebnisse, Fazit und Ausblick<\/strong><br><strong>6.1 Thesen zu Artikel 196 StGB Menschenhandel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>A Allgemein<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1. Art. 196 StGB, Menschenhandel, orientiert sich am \u201eInternationalen \u00dcbereinkommen zur Bek\u00e4mpfung des M\u00e4dchenhandels\u201c vom 4. Mai 1910, von der Schweiz am 30. Januar 1926 ratifiziert, und am \u201eInternationalen Abkommen \u00fcber die Unterdr\u00fcckung des Handels mit vollj\u00e4hrigen Frauen\u201c vom 11. Oktober 1933, am 17. Juli 1933 ratifiziert. Im Rahmen der Reform des Schweizerischen Sexualstrafrechts, das seit 1992 in Kraft ist, wurde der Tatbestand gestrafft, die Beschr\u00e4nkung auf Frauen und Minderj\u00e4hrige fallengelassen und die Strafdrohung reduziert. Er sch\u00fctzt Personen, die unter Beeintr\u00e4chtigung ihrer Autonomie der sexuellen Ausbeutung zugef\u00fchrt werden. Trotz der Modernisierungsbem\u00fchungen wurde der Begriff der Unzucht zu Lasten einer operationalen Definition von sexueller Ausbeutung beibehalten.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Die Titelmarginale \u201eMenschenhandel\u201c ist problematisch, da der Artikel weder den Handel mit Kindern, etwa zur Adoption, noch den Handel mit Arbeitskr\u00e4ften, etwa im Zusammenhang mit illegaler Einwanderung oder im Umfeld von Migration in Arbeitsverh\u00e4ltnisse au\u00dferhalb oder am Rande des gesetzlichen Rahmens unter Strafe stellt. Im Zentrum der ratio legis steht jedenfalls der so genannte Frauenhandel.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Im Rahmen der Reform des Sexualstrafrechts entzog der Gesetzgeber die Zuh\u00e4lterei grunds\u00e4tzlich der Strafverfolgung, stellte aber mit Art. 195 StGB die F\u00f6rderung der Prostitution unter Strafe. Mit dem Verzicht auf eine Pr\u00fcfung der Vereinbarkeit der beiden Artikel \u201eMenschenhandel\u201c und \u201eF\u00f6rderung der Prostitution\u201c und der fehlenden Ber\u00fccksichtigung der Ph\u00e4nomene im Umfeld von Frauenhandel und Prostitutionsmigration \u00fcberlie\u00df das Parlament dieses gesellschaftliche Problem den Strafverfolgungsbeh\u00f6rden und der Justiz.<\/p>\n\n\n\n<p>4. Der Ansatz, Prostitution als \u201eArbeit\u201c aufzufassen und Prostitutionsmigrantinnen \u201ezum Schutz\u201c unter Arbeitsrecht zu stellen er\u00fcbrigt sich insofern, als dass Zuh\u00e4lter, bzw. Schlepper und Sexlokalbetreiber geltendes Recht verletzen (F\u00f6rderung der Prostitution, Art. 195 StGB), wenn sie die R\u00fcckzahlung ihres investierten Kapitals (Reisebevorschussung, Kost und Logis, Sackgeld, Heiratsvermittlung etc.) an den Erl\u00f6s aus der Prostitutionst\u00e4tigkeit dieser Personen kn\u00fcpfen bzw. ihre Forderung mit dem Erwerb aus der Prostitution \u201everrechnen\u201c. Umgekehrt kann sich die ausl\u00e4ndische (oder einheimische) Person gest\u00fctzt auf geltendes Recht jederzeit weigern, solche Schulden anzuerkennen oder sich gar zur Prostitution zwecks \u201eAbarbeitung\u201c n\u00f6tigen zu lassen. Denn vor einem Rechtstitel zur Eintreibung der Schuld mittels Prostitution sch\u00fctzt sie das geltende Recht (Art. 195 StGB, F\u00f6rderung der Prostitution, unsittlicher Vertrag) und zwar unabh\u00e4ngig von der \u201eFreiwilligkeit\u201c oder ihrem Einverst\u00e4ndnis zur Prostitution.<\/p>\n\n\n\n<p>5. Art. 196 StGB, Menschenhandel, wurde in der Gesetzesreform nicht eigentlich revidiert, sondern aus Gr\u00fcnden der internationalen Gesetzesharmonisierung und aus R\u00fccksicht auf die immer noch in Kraft stehenden internationalen Abkommen im Wesentlichen in der alten Form belassen. Explizit r\u00e4umt das Bundesgericht rund 10 Jahre nach Inkrafttreten des Artikels ein, dass internationalem Recht der Vorrang vor nationalem Recht einger\u00e4umt werden m\u00fcsse, besonders, wenn es sich um Menschenrechte handle (BGE 128 IV 117). Es macht geltend, dass eine Einwilligung zur Prostitution nicht wirksam sei, wenn sie durch schwierige wirtschaftliche Verh\u00e4ltnisse bedingt ist, wobei der Begriff Vulnerabilit\u00e4t eingef\u00fchrt wird. Diese Argumentation steht im Widerspruch zu dem im Artikel F\u00f6rderung der Prostitution angewendeten Kriterium der sexuellen Selbstbestimmung und der Handlungsfreiheit von Prostituierten. Bez\u00fcglich der politischen Auffassung und der operationalen Definition des Begriffs Menschenhandel besteht Handlungsbedarf, will man sich den internationalen Bestrebungen zur Bek\u00e4mpfung von Menschenhandel anschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>B Rechtssprechung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>6. Die Schw\u00e4che der operationalen Definition von Menschenhandel, oder genauer deren eigentliches Fehlen, er\u00f6ffnet den Strafverfolgungsbeh\u00f6rden ein gro\u00dfes Ermessen, welches der polizeilichen und untersuchungsrichterlichen Strafverfolgung eine Definitionsmacht einr\u00e4umt, die erst im gerichtlichen Verfahren zum Teil aufgehoben werden kann. Um der Gefahr des Scheiterns vor Gericht vorzubeugen, verzichtet die Strafverfolgung entweder auf eine Anklage wegen Menschenhandels oder weicht auf andere Straftatbest\u00e4nde wie F\u00f6rderung der Prostitution oder Verst\u00f6\u00dfe gegen das ANAG aus. Dies erkl\u00e4rt die relativ geringe Anzahl Verfahren wegen Menschenhandels im Vergleich zu Verfahren wegen F\u00f6rderung der Prostitution und ANAG,.<\/p>\n\n\n\n<p>7. Die Qualifizierung des Tatbestandes Menschenhandel ist in Lehre und Rechtspraxis umstritten. Einerseits orientiert sie sich am Schutzgedanken, wie er in den Bestimmungen des Ausf\u00fchrungsgesetzes zu den internationalen Bestimmungen und in der bundesr\u00e4tlichen Botschaft zum Ausdruck kommt, andererseits wird der Handlungsfreiheit der Betroffenen unter Berufung auf ihre \u201esexuelle Selbstbestimmung\u201c ein ebenso gewichtiger Stellenwert einger\u00e4umt. Gewichtet sie diese, setzt sich die Rechtsprechung in die Lage, \u00fcber \u201eArbeitsbedingungen und Arbeitsverh\u00e4ltnisse\u201c auf dem Prostitutionsmarkt zu befinden und damit das Feld ihrer Aktivit\u00e4t selbst zu definieren.<\/p>\n\n\n\n<p>8. Insofern die Rechtsprechung die Freiheit der \u201esexuellen Selbstbestimmung\u201c zum Ausgangspunkt ihrer Beurteilung von Verhalten im Umfeld von Prostitution, Prostitutionsmigration und Frauenhandel erkl\u00e4rt, leistet sie einen Beitrag zur Individualisierung von sozialen Problemen wie Mangel an bezahlten Arbeitspl\u00e4tzen und Migration aus Armut, denen insbesondere Frauen aufgrund ihrer reproduktiven Ressourcen bzw. der Ausklammerung der reproduktiven Seite von Arbeit aus dem globalen \u00f6konomischen Kalk\u00fcl besonders ausgesetzt sind, und entlastet damit internationale Arbeitgeber sowie die betreffenden Staaten von sozialer Verantwortung.<\/p>\n\n\n\n<p>9. Die Zuordnung von Freiwilligkeit und Handlungsfreiheit als qualifizierendes Merkmal der Nichterf\u00fcllung des Straftatbestands Menschenhandel markiert eine Verschiebung von politischer Wahrnehmung von Prostitution als Ausdruck eines spezifischen Geschlechterverh\u00e4ltnisses hin zum Glauben an die Universalit\u00e4t des Marktprinzips, worin die Naturalisierung der Prostitution praktischerweise aufgeht und nicht mehr als Geschlechterverh\u00e4ltnis in Frage gestellt werden muss. Damit wird die potenzielle produktive Souver\u00e4nit\u00e4t der reproduktiven Geschlechtlichkeit dem Credo vom Primat des Marktes \u00fcber die Politik geopfert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6.2 Thesen zur Ph\u00e4nomenologie<\/strong><br><strong>A Die Prostituierten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>l. Sowohl aus den eingesehenen Gerichtsurteilen wie auch aus den Gespr\u00e4chen mit Strafverfolgungsbeh\u00f6rden und NRO-Vertreterinnen in der Schweiz geht hervor, dass die Menschen, die im Untersuchungszeitraum bei einem Gerichtsfall im Zusammenhang mit Menschenhandel als Prostituierte erw\u00e4hnt wurden, freiwillig, ohne Zwang oder Gewalteinwirkung Dritter und mehr oder weniger gut informiert, was ihre zuk\u00fcnftige T\u00e4tigkeit betraf, in die Schweiz einreisten, um mittels Prostitution Geld zu verdienen. Die aufgrund dieser Datenquellen erfassten Prostituierten waren \u00fcberwiegend weiblichen Geschlechts.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Ein Fall im Zusammenhang mit Hausarbeit, wo junge Ausl\u00e4nderinnen ohne entsprechende Arbeitsbewilligung dem Hausherr auch sexuell zu Diensten sein mussten, gibt allerdings einen Hinweis auf die Verletzung der sexuellen Integrit\u00e4t von Angestellten in prek\u00e4ren Arbeitsverh\u00e4ltnissen im Bereich Haus-, Betreuungs- und Pflegearbeit mit Mitteln der Gewalt, des Zwangs, mit Drohungen und Einsch\u00fcchterung. Die Dunkelziffer bei dieser Art von sexueller Bel\u00e4stigung am Arbeitsplatz d\u00fcrfte hoch sein.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Obwohl ein gro\u00dfer Teil der ausl\u00e4ndischen Frauen, die in der Schweiz als Prostituierte besch\u00e4ftigt sind, bereits in ihrem Herkunfts- oder in einem andern Land Erfahrungen im Umfeld der Prostitution gemacht haben, muss davon ausgegangen werden, dass ein betr\u00e4chtlicher Teil der Frauen diese T\u00e4tigkeit erst aufgrund von viel versprechenden Angeboten im Ausland aufgenommen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>4. Die meisten ausl\u00e4ndischen Prostituierten aus Nicht-EU\/EFTA-L\u00e4ndern reisen mit einem Touristenvisum ein, das sie nicht zu einer Erwerbsaufnahme berechtigt. Galt f\u00fcr diese Personen bis vor kurzem auch die Einreise in die Schweiz als rechtswidrig, wenn diese mit der Absicht verbunden war, etwa als Prostituierte zu arbeiten, gilt seit dem neuesten BGE (6S. 452) lediglich die nachgewiesene Aufnahme einer Erwerbst\u00e4tigkeit als Versto\u00df gegen das ANAG. Dies wird einzelrichterlich oder auf administrativem Weg mit Bu\u00dfe, Ausschaffungshaft oder Wegweisung aus dem Land geahndet.<\/p>\n\n\n\n<p>5. Personen aus Nicht-EU\/EFTA-L\u00e4ndern, die beabsichtigen, in der Schweiz als Prostituierte Geld zu verdienen, sind f\u00fcr die Beschaffung von Visa, Vorschiessen des Reisegeldes, Organisation der Reise, Informationen \u00fcber Gelegenheiten zum Gelderwerb, Unterkunft und Organisation der Prostitution in den meisten F\u00e4llen auf die Vermittlung Dritter angewiesen. Diese Dienste lassen sich die Vermittler, Etablissement-Betreiber und Zuh\u00e4lter bezahlen, sodass sich die Prostituierten ihnen gegen\u00fcber verschulden und in finanzielle Abh\u00e4ngigkeit geraten.<\/p>\n\n\n\n<p>6. Finanzielle Abh\u00e4ngigkeit von \u201eArbeitgebern\u201c, aber auch Loyalit\u00e4t, Zugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl zum Prostituiertenmilieu und Eigeninteresse halten ausl\u00e4ndische Prostituierte oft ab, mit den Strafverfolgungsbeh\u00f6rden zu kooperieren, um allf\u00e4llige Menschenh\u00e4ndler zu \u00fcberf\u00fchren. Auch fehlt ein Zeugenschutzprogramm, sodass potentielle Opfer meist schon au\u00dfer Landes weilen und den Gerichten nicht zur Verf\u00fcgung stehen, wenn ein Gerichtsverfahren wegen Menschenhandels angestrengt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>7. Angesichts der Varianten von organisierten Angeboten der Prostitution, sehen sich Prostituierte oft mit prek\u00e4ren Erwerbsbedingungen konfrontiert. Sie sind angehalten, 24 Stunden an sieben Tagen auch bei Unp\u00e4sslichkeit verf\u00fcgbar zu sein, alle Freierw\u00fcnsche auch gegen ihren Willen zu erf\u00fcllen, alles eingenommene Geld sofort abzuliefern und sich einen namhaften Betrag f\u00fcr Kost, Logis, Chauffeurdienste, Zimmermiete etc. abziehen zu lassen und allf\u00e4lligen Drohungen, materiellem und psychischem Druck standzuhalten. Obwohl Gerichtsurteile auch von komfortableren Verh\u00e4ltnissen zeugen, kann davon ausgegangen werden, dass ausl\u00e4ndische Prostituierte ohne erforderliche Bewilligungen in den wenigsten F\u00e4llen soviel Geld verdienen, wie sie sich erhofft haben.<\/p>\n\n\n\n<p>8. \u00dcber R\u00fcckkehrerinnen und Aussteigerinnen ist wenig bekannt. Aus den Gerichtsakten geht aber hervor, dass der eigene erwirtschaftete Gewinn aus der Prostitutionst\u00e4tigkeit f\u00fcr die meisten bei weitem nicht ausreicht, um ein neues Leben in ihrem Heimatland aufbauen zu k\u00f6nnen. Es gibt Hinweise, dass viele Frauen ihre Erwerbst\u00e4tigkeit in einem anderen west-europ\u00e4ischen Land oder sp\u00e4ter wieder in der Schweiz fortsetzen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Die Heirat mit einem ans\u00e4ssigen oder einheimischen Mann \u2014 meist gegen Bezahlung \u2014 erweist sich als lohnende Strategie, im Gesch\u00e4ft zu bleiben und als selbst\u00e4ndig Erwerbende oder als Inhaberin eines Etablissements, die wiederum Landsfrauen anheuert und als Prostituierte besch\u00e4ftigt, mehr Geld zu verdienen,<\/p>\n\n\n\n<p>9. Obwohl in einigen F\u00e4llen der Ausstieg aus der Prostitution \u00fcber Heirat und Berufsausbildung gelingt, wie vorliegende Untersuchung belegt, hinterlassen Zumutungen und \u00dcberforderung w\u00e4hrend der Erwerbst\u00e4tigkeit als Prostituierte deutliche Spuren: Vor allem Alkoholismus aber auch aufsteigende Geschlechtskrankheiten und Aids sowie die Bedrohung durch \u201esozialen Tod\u201c in Herkunftsgesellschaften machen den Aussteigewilligen zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>B Organisationsformen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>10. Aufgrund des lukrativen Gesch\u00e4fts mit der internationalen Prostitution muss der klassische Zuh\u00e4lter moderneren Formen sexueller Ausbeutung von Frauen weichen. Junge Frauen in wirtschaftlich und sozial schwachen Positionen, insbesondere Frauen, deren Herkunftsl\u00e4nder nicht in der Lage sind, das Entwicklungspotenzial ihrer B\u00fcrgerinnen zum Wohle aller zu nutzen, treffen auf international agierende, kleingewerblich und arbeitsteilig organisierte Strukturen, die ihnen ein Auskommen als Prostituierte im Ausland anpreisen. Da die Nachfrage nach Erwerbst\u00e4tigkeit gro\u00df ist, k\u00f6nnen die Agenten der Prostitution die f\u00fcr ihren Bedarf geeigneten Personen f\u00fcr den \u201eJob\u201c aussuchen, ohne auf Mittel der Gewalt zur\u00fcckgreifen zu m\u00fcssen. F\u00fcr westeurop\u00e4ische Destinationen wie Deutschland, Holland oder die Schweiz k\u00f6nnen die Agenten mit Warteschlangen von immer neuen jungen Frauen rechnen, da die Bedingungen der Prostitution in diesen L\u00e4ndern besonders attraktiv sind.<\/p>\n\n\n\n<p>11. Kleingewerblich und arbeitsteilige Strukturen funktionieren auf ihrer internationalen Seite meist durch ethnische Verbindungen. Sei es, dass die ehemalige thail\u00e4ndische Prostituierte, mittlerweile \u00fcber Heirat zu einem Schweizer Pass gelangt und selber Inhaberin eines Salons, mithilfe von Verwandten und Bekannten junge Thail\u00e4nderinnen vor Ort anwerben l\u00e4sst, um sie dann gegen Vorschuss und Provision im eigenen Betrieb in der Schweiz als Prostituierte arbeiten zu lassen, sei es, dass der Betreiber eines Callgirl-Ringes selber \u00fcber famili\u00e4re Wurzeln in Osteuropa und damit \u00fcber Kultur, Sprache und personelle Ankn\u00fcpfungspunkte verf\u00fcgt oder sei es, dass die Ehefrau des Etablissement-Inhabers \u00fcber ihre ausl\u00e4ndische Verwandtschaft neue, zur Prostitution bereite Frauen in die Schweiz einl\u00e4dt und sie entsprechend platziert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>C Zum Markt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>12. Seit dem Fall der Mauer hat sich die Vermarktung von Sexualit\u00e4t definitiv als lukratives Gesch\u00e4ft etabliert. Mit der Europ\u00e4isierung des Kontinents in Verbindung mit globalen Strategien des Kapitals werden kurzfristige individuelle Strategien des Gelderwerbs zu Lasten nachhaltiger kollektiver Entwicklungen gef\u00f6rdert. Junge Frauen ben\u00fctzen Prostitution \u00fcber kulturelle und geopolitische Grenzen hinweg als privates Mittel der Armutsbek\u00e4mpfung.<\/p>\n\n\n\n<p>13. Der Prostitutionsmarkt in der Schweiz pr\u00e4sentiert sich diversifiziert und segmentiert, wobei einzelne Angebotsstrukturen ethnisch und andere eher von selbst\u00e4ndigen Einheimischen bzw. Frauen aus Nachbarl\u00e4ndern besetzt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>14. Die Attraktivit\u00e4t reicher westeurop\u00e4ischer L\u00e4nder f\u00fcr ausl\u00e4ndische Prostituierte besteht vor allem in der ungleich h\u00f6heren Kaufkraft der Bev\u00f6lkerung im Vergleich zur Armut im eigenen Land. Aber auch Faktoren wie Rechtsstaatlichkeit, soziale Sicherheit, Frieden, das medizinische, juristische und psycho-soziale Betreuungsangebot, der hygienische und architektonische Standard, die tolerant-gleichg\u00fcltige Haltung der Bev\u00f6lkerung und nicht zuletzt die Ansprechbarkeit potenzieller Freier gepaart mit den Chancen einer Heirat erh\u00f6hen die Attraktivit\u00e4t dieser L\u00e4nder.<\/p>\n\n\n\n<p>15. Auf nationaler Ebene fallen ethnische Verbindungen bei der Organisation von internationaler Prostitution ebenfalls ins Gewicht, wobei regionale Unterschiede in der Schweiz eine gewisse Rolle spielen. Die OrganisatorInnen von Prostitutionsangeboten sind untereinander vernetzt und dadurch in der Lage, die einzeln auftretenden Prostituierten und ihre T\u00e4tigkeit zu kontrollieren.<\/p>\n\n\n\n<p>16. In der Schweiz folgt die Pr\u00e4ferenz von bestimmten Prostituierten-Ethnien den Sprachregionen sowie der Stadt-Land-Struktur. In gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten wie Z\u00fcrich oder Basel ist es einerseits die Vielfalt des Angebots andererseits aber auch der neuste Trend, der die Pr\u00e4ferenz der ethnischen Zugeh\u00f6rigkeit der Frauen bestimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>17. Gerichtsprotokolle sowie Interviewpartner bezeugen, dass \u00fcber ethnische und nationale Zugeh\u00f6rigkeiten im Auswanderungsland lokale Netze aufgebaut werden, die es nachfolgenden Landsleuten erleichtert, ebenfalls in der Schweiz im Prostitutionsgesch\u00e4ft Fu\u00df zu fassen.<\/p>\n\n\n\n<p>18. Das eidgen\u00f6ssische Amt f\u00fcr Migration und kantonale Migrations\u00e4mter berichten, dass Einwanderung und T\u00e4tigkeit von Personen aus EU\/EFTA Staaten, die in der Schweiz als Prostituierte aktiv sind, aufgrund der seit Neuestem geltenden Freiz\u00fcgigkeitsabkommen weder zuverl\u00e4ssig erfasst noch identifiziert werden k\u00f6nnen. Da Prostitution in der Schweiz unter Einhalten der lokalen Regelungen nicht verboten ist und die Meldepflicht auf Selbstdeklaration beruht, ist auch das Volumen der Prostitutionseinwanderung schwer abzusch\u00e4tzen. Es gibt allerdings Hinweise, dass die Einwanderung von Prostituierten aus den Nachbarstaaten Deutschland, \u00d6sterreich, Frankreich und Italien seit Inkrafttreten dieser Abkommen zugenommen hat, da der Schweizer Prostitutionsmarkt besonders auch f\u00fcr Grenzg\u00e4ngerinnen mit entsprechenden Sprach- und Marktkenntnissen attraktiv ist. Zudem genie\u00dfen B\u00fcrgerinnen aus EU\/EFTA L\u00e4ndern im Vergleich mit Personen aus Nicht-EU\/EFTA-Staaten Privilegien auf dem Schweizer Arbeits- und somit auch auf dem Prostitutionsmarkt, was eine teilweise Verdr\u00e4ngung der einen durch die anderen, bzw. eine Verst\u00e4rkung der Segmentierung wahrscheinlich macht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6.3 Gesellschaftswissenschaftliche Thesen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>A Historische Wurzeln von Frauenhandel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1. Die historischen Wurzeln von Frauenhandel spiegeln sich im R\u00fcckgriff heutiger Gesetze auf internationale Abkommen von Anfang des letzten Jahrhunderts wider: Sie gr\u00fcnden in den gesellschaftlichen Umw\u00e4lzungen Westeuropas im 19. Jahrhundert, als kleingewerbliche Produktionsweisen in Stadt und Land der industriellen Produktion weichen mussten. Die Konzentration von Kapital in den St\u00e4dten rief nach einer Konzentration von Arbeitskr\u00e4ften in den Fabriken. Integrierte Produktionseinheiten wie Gro\u00dffamilienbetriebe in Landwirtschaft und Gewerbe l\u00f6sten sich auf und setzten in gro\u00dfer Zahl Individuen als Arbeitskr\u00e4fte frei, die nicht mehr nach integralen Regeln f\u00fcr ihre Reproduktion, den Markt und die Obrigkeit produzierten, sondern ihre Arbeitskraft gegen Lohn zur Verf\u00fcgung stellten. Die Trennung von Reproduktionsarbeit und Lohnarbeit beg\u00fcnstigte die Attraktivit\u00e4t der Lohnarbeit und f\u00f6rderte den Konkurrenzkampf um bezahlte Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Die Trennung von privat organisierter Reproduktionsarbeit und bezahlter Lohnarbeit setzte sich mithilfe der Zuschreibungen von unterschiedlichen Aufgabenbereichen und sozialen Partizipationsr\u00e4umen wesentlich entlang der Geschlechterlinie durch. W\u00e4hrend sich f\u00fcr die privilegierten Bev\u00f6lkerungsteile der Mittel- und Oberschicht das Ern\u00e4hrermodell trotz Widerstand und Autonomiebestrebungen b\u00fcrgerlicher Frauen als durchsetzungsf\u00e4hig erwies, lieferten sich M\u00e4nner und Frauen der Unterschicht erbitterte K\u00e4mpfe um bezahlte Arbeitspl\u00e4tze in den Manufakturen und Fabriken. Unterschicht-Frauen zogen oft den K\u00fcrzeren und mussten sich mit Lohnarbeit in untergeordneten Positionen des informellen Bereichs zufrieden geben (Haushaltarbeit, Betreuung von Kindern, \u00e4lteren und kranken Menschen oder als Dienstpersonal in der Landwirtschaft).<\/p>\n\n\n\n<p>3. W\u00e4hrend sich Frauen der Mittel- und Oberschicht auf die reproduktiven Arbeiten konzentrieren konnten und je nach Gehalt des Ern\u00e4hrers durch Dienstpersonal selbst davon entlastet waren, sahen sich Frauen oder T\u00f6chter von Lohnarbeitern gen\u00f6tigt, neben der von ihnen erwarteten Reproduktionsarbeit selbst Lohnarbeit in Haushalten oder Fabriken zu suchen, da ein Einkommen in der Regel nicht ausreichte, um eine ganze Familie durchzubringen.<\/p>\n\n\n\n<p>4. Politisch-ideologische Schranken und fehlende sozialstaatliche Einrichtungen verhinderten eine integrierte Entwicklung der Ressourcen von Frauen und n\u00f6tigten im 19. und anfangs 20. Jahrhundert besitzlose, junge Frauen Westeuropas, in \u00dcbersee oder in den wachsenden St\u00e4dten des eigenen Landes ein Auskommen als Prostituierte zu suchen. Um diese Entwicklung zu bek\u00e4mpfen, Frauen vor sexueller Ausbeutung zu sch\u00fctzen und Frauenanliegen zu unterst\u00fctzen, schlossen sich Frauenvereine zusammen und forderten Gesetze zur Bek\u00e4mpfung von Frauen- und M\u00e4dchenhandel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>B Frauenhandel heute<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>5. Als Folge von globalisierten neo-liberalen Wirtschaftsstrategien sind zurzeit teilweise vergleichbare Entwicklungen in ehemaligen Kolonien, Schwellenl\u00e4nder und den L\u00e4ndern Osteuropas zu beobachten. Fehlende oder weggefallene sozialstaatliche Einrichtungen sowie fehlende demokratische Strukturen erschweren auch dort die integrierte Entwicklung der Ressourcen von Frauen.<\/p>\n\n\n\n<p>6. Privatisierte Strategien subjektiver Entwicklung bergen zwar gro\u00dfe Chancen f\u00fcr das einzelne Individuum, \u2014 \u00dcberforderung und Zumutungen in prek\u00e4ren Erwerbsverh\u00e4ltnissen machen die Gefahr des Scheiterns, der uneingel\u00f6sten Versprechen und der Zerst\u00f6rung von Ressourcen f\u00fcr viele aber wahrscheinlicher.<\/p>\n\n\n\n<p>7. Die Migration in die Prostitution als privatisierte Strategie subjektiver Entwicklung wird vorwiegend von Frauen praktiziert, deren kollektive \u00f6konomische und gesellschaftliche Position beschr\u00e4nkte Alternativen zulassen. Indem sie der kurzfristigen Vermarktung ihrer Geschlechtlichkeit den Vorzug geben, verzichten sie auf die (kollektive) Einforderung einer integralen Entwicklung ihrer Ressourcen, die Schutz vor \u00dcberforderung und Zumutungen bieten k\u00f6nnten. Damit sind sie in den wenigsten beobachteten F\u00e4llen den Anforderungen des Marktes und der Gesellschaft gewachsen und geraten nachhaltig in Abh\u00e4ngigkeiten von Dritten.<\/p>\n\n\n\n<p>8. Wenn Frauenhandel und Prostitution im 19. und anfangs 20. Jahrhundert in Begriffen von Sittlichkeit, \u00f6ffentlicher Ordnung und Moral verhandelt wurde, so vermitteln die neuen termini technici eine andere Auffassung der Thematik. Die alten Begriffe verweisen auf \u00d6ffentlichkeit, Gesellschaft und Staat sowie deren sozialpolitischen Verantwortung. Begriffe wie sexuelle Selbstbestimmung, Handlungsfreiheit und Freiwilligkeit verweisen auf die Eigenverantwortlichkeit der Individuen und entlasten von kollektiver Verantwortung und Solidarit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>9. Es ist nicht zu erwarten, dass Prostitutionsmigrantinnen negative Folgen aus der selbstgew\u00e4hlten T\u00e4tigkeit bzw. als gehandelte Frau auch selbst bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen. Aufgrund von gesundheitlichen Sch\u00e4den, sozialen Beeintr\u00e4chtigungen sowie verpassten Chancen, etwa in alternative Projekte wie Berufsausbildung zu investieren, ist der gr\u00f6\u00dfere Teil der Betroffenen in besonderem Ma\u00df auf Solidarnetze, Dritte und Hilfe von au\u00dfen angewiesen. Der Markt, bzw. Marktteilnehmer wie Zuh\u00e4lter, Salonbesitzerinnen oder Freier sind in der Regel nicht bereit, f\u00fcr Folgekosten dieser<br>Art aufzukommen.<\/p>\n\n\n\n<p>10. Die Tendenz zur rigorosen Durchsetzung von Partikularinteressen unterst\u00fctzt die Zersplitterung der Gesellschaft indem sie Solidarbewegungen und Solidarnetzen die Grundlage entziehen. Gesellschaftliche Antagonismen werden dadurch versch\u00e4rft und k\u00f6nnen sich in partikul\u00e4ren Gewaltakten entladen.<\/p>\n\n\n\n<p>11. Die Auffassung der allgegenw\u00e4rtigen kommerziellen Verwertung von Geschlechtlichkeit als \u201eArbeit wie jede andere auch\u201c verstellt nicht nur den Blick auf menschliche Not im Konkurrenzkampf um die Mangelware \u201ebezahlte Arbeit\u201c, sondern rechtfertigt prek\u00e4re Arbeitsverh\u00e4ltnisse, von denen insbesondere Frauen aus Unterschichten weltweit betroffen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>12. Die Autotomie von Geschlecht passt sich in das Elias\u2019sche Konzept der zunehmenden Selbstkontrolle ein, indem sie Geschlechtlichkeitsmerkmale im Herrschaftsanspruch hegemonialer Schichten abst\u00f6\u00dft, was sich auf anderer Ebene als Kommerzialisierbarkeit des Abgesto\u00dfenen widerspiegelt. Damit schreibt sich der Prozess der Zivilisation in der Differenz einer kommerziellen Sexualisierung zu der partizipativen Integration von abgesto\u00dfener Geschlechtlichkeit zu Lasten von Geschlecht fort. Eine geniale Konstruktion, die Frauen einerseits erm\u00f6glicht, an den Herrschaftsanspr\u00fcchen<br>hegemonialer Schichten teilzuhaben, und die andere Frauen auf ihren Platz als \u201eArbeiterinnen\u201c verweist \u2014 unter Wahrung eines demokratischen Instrumentariums.<\/p>\n\n\n\n<p><br>13. Mit dem Argument der political correctness rechtfertigen demokratische Institutionen die Absenz verbindlicher Antworten auf gesellschaftliche Probleme zugunsten einer als Toleranz propagierten Beliebigkeit und f\u00f6rdern die Verrechtlichung der Politik. Dies zeigt sich in der Verschiebung politischer Verantwortlichkeit (fehlende parlamentarische Diskussionen) auf die richterliche Beurteilung von privaten Marktverh\u00e4ltnissen (Gesch\u00e4ftsbedingungen) und die Privatsph\u00e4re der Individuen (Freiwilligkeit, Handlungsfreiheit, sexuelle Selbstbestimmung).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6.4 Thesen zu Prostitution<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1. Die Auffassung von Prostitution als \u201eimmer schon da gewesen und immer da sein werdend\u201c ist ein Mythos, der die historische und aktuelle gesellschaftliche Dimension ignoriert und der Naturalisierung von unzeitgem\u00e4\u00dfen Geschlechterverh\u00e4ltnissen dient.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Die kommerzielle Verwertung von Sexualit\u00e4t kommt einer Autotomie von Geschlechtlichkeit gleich und verletzt die sexuelle Integrit\u00e4t der Beteiligten.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Prostitution ist in der Regel durch die Aussicht auf Gelderwerb motiviert und hat mit sexueller Selbstbestimmung nichts zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p>4. Die M\u00f6glichkeit, heute mit Prostitution Geld zu verdienen, beruht auf der Nachfrage von kaufkr\u00e4ftigen M\u00e4nnern und einer Gesellschaft, die diese Nachfrage legitimiert.<\/p>\n\n\n\n<p>5. Das \u201eErn\u00e4hrermodell\u201c, auf dem die Sozialversicherungen in der Schweiz wesentlich aufbauen, f\u00f6rdert und naturalisiert die wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeit vieler Frauen von M\u00e4nnern. Eine Folge ist die Best\u00e4tigung einer unzeitgem\u00e4\u00dfen Auffassung des Geschlechterverh\u00e4ltnisses, das den R\u00fcckzug von in- und ausl\u00e4ndischen Frauen in die Privatsph\u00e4re von M\u00e4nnern belohnt und der Prostitution bzw. der Prostitutionsmigration und Scheinehemigration den Weg ebnet. Der Abhalteeffekt dieses Modells wirkt sich auf Investitionspotenziale in Ausbildung und Berufst\u00e4tigkeit von Frauen aus, was einen negativen Effekt auf das Sozialprodukt hat bzw. den Rahmen der Solidarleistungen des sozialen Netzwerks zu sprengen droht.<\/p>\n\n\n\n<p>6. Das kommerzialisierte Angebot als Arbeit zu bezeichnen, das auf die Nachfrage nach sexueller Verf\u00fcgung \u00fcber K\u00f6rperlichkeit von Dritten eingeht, rechtfertigt die naturalisierte Auffassung von Prostitution und entlastet von der Wahrnehmung von \u00f6konomisch prek\u00e4ren Situationen, die ganze Bev\u00f6lkerungsschichten in Dritt-Welt-Staaten und Teilen Osteuropas erfasst und als Folge von globalisierten Marktstrategien bis in westeurop\u00e4ische L\u00e4nder zunehmend ausbreitet.<\/p>\n\n\n\n<p>7. Der \u201eDienst am Mann\u201c tr\u00e4gt anachronistische Z\u00fcge und steht dem kreativ-politischen Umgang mit Geschlechterdifferenz im Weg.<\/p>\n\n\n\n<p>8. Das integrative Potenzial einer egalit\u00e4ren Anerkennung von Geschlechterdifferenz wird durch die Kommerzialisierung von Geschlechtsbeziehungen privatisiert und damit zerst\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>9. Individuelle Privilegien, die aufgrund instrumentalisierter Geschlechtlichkeit erlangt wurden, deuten auf patriarchale Gesellschaftsmuster und behindern die Entwicklung integrativ-emanzipativer gesellschaftlicher Ressourcen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6.5 Bek\u00e4mpfung von Frauenhandel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>l. Die Pragmatik der L\u00f6sungsans\u00e4tze dieser Problematiken auf internationaler wie auf nationaler Ebene gibt Anlass zur Vermutung, dass grunds\u00e4tzlich das lukrative Gesch\u00e4ft der Prostitution mit Migrantinnen toleriert und lediglich die Exzesse der Symptome wie physische Gewalt, Freiheitsberaubung oder illegale Migrationsverh\u00e4ltnisse effektiv bek\u00e4mpft werden.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Die Interventionen der Justiz, mit den Mitteln des Strafrechts Frauenhandel zu bek\u00e4mpfen, erweisen sich als wenig effizient, Indem Erwerbsverh\u00e4ltnisse auf dem Prostitutionsmarkt ins Zentrum der Beurteilung ger\u00fcckt werden, wird die naturalisierte Auffassung von Prostitution beg\u00fcnstigt, was zu einem positiven Investitionsklima auf dem Prostitutionsmarkt beitr\u00e4gt und die Nachfrage st\u00fctzt. Gebunden an eine T\u00e4ter-Opfer-Logik gewinnen gleichzeitig Befindlichkeiten und schwer zu ergr\u00fcndende Willenszust\u00e4nde von ausl\u00e4ndischen Prostituierten f\u00fcr die Beurteilung von T\u00e4terverhalten an Bedeutung, wobei wegen Versto\u00dfes gegen das ANAG die \u201eOpfer\u201c unverschens zu \u201eT\u00e4terinnen\u201c mutieren, bestraft und des Landes verwiesen werden. Dies beg\u00fcnstigt Fluktuation und Zuwanderung von immer neuen Prostituierten, was den Bed\u00fcrfnissen des Marktes entspricht.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Strafverfolgungsbeh\u00f6rden und Grenzpolizeistellen haben einen schweren Stand, ihren Beitrag zur Bek\u00e4mpfung von Frauenhandel zu leisten. Galt in den 90er Jahren die Einreise zwecks Prostitution noch als illegal, bietet heute ein g\u00fcltiges Touristenvisum eine regul\u00e4re Form der Einreise, unabh\u00e4ngig vom Aufenthaltszweck der einreisenden Person. Wird im Land Prostitution aufgenommen, ist dies zwar nicht erlaubt, muss aber im konkreten Fall jedes Mal nachgewiesen werden k\u00f6nnen, auch wenn die betroffene Person in einem einschl\u00e4gigen Betrieb Aufnahme und Unterkunft gefunden hat. Gelangen Betroffene nicht aus eigener Initiative an die Polizei, was nur in Ausnahmef\u00e4llen geschieht, sind diesbez\u00fcgliche Recherchen aufwendig und wenig Erfolg versprechend.<\/p>\n\n\n\n<p>4. NRO und engagierte Personen aus dem medizinischen und juristischen Bereich bieten vor Ort Beratungen und Hilfestellung f\u00fcr betroffene Frauen an. Diese Unterst\u00fctzung ist insofern wichtig und wertvoll, als dass menschenunw\u00fcrdige Umst\u00e4nde erkannt und mit wenig b\u00fcrokratischem Aufwand direkte Hilfe geleistet wird. In Einzelf\u00e4llen k\u00f6nnen dadurch negative Folgen von Prostitution von Ausl\u00e4nderinnen gemildert oder unter g\u00fcnstigen Umst\u00e4nden abgewendet werden. Dabei geraten allerdings gesamtgesellschaftliche Interessen tendenziell aus dem Blickfeld und das Engagement f\u00fcr Betroffene verdeckt die Gefahr der Instrumentalisierung zwecks Durchsetzung von Partikularinteressen.<\/p>\n\n\n\n<p>5. Einzelne Politikerinnen k\u00fcmmern sich auf allen Ebenen um die Bek\u00e4mpfung von Frauenhandel in der Schweiz. Mit der Initiierung von runden Tischen auf Gemeindeebene bis zu Motionen im eidgen\u00f6ssischen Parlament (Zeuginnenschutzprogramm) sorgen sie f\u00fcr die Pr\u00e4senz und die kompetente Vertretung der Thematik in der Politik. Aufgrund der Zusammensetzung der politischen Interessenvertretung und angesichts der dringlichen Debatten um die Reform des Sozialstaates, l\u00e4uft die Thematik Gefahr, als \u201eFrauenanliegen\u201c ein Schattendasein zu fristen. Eine Orientierung an internationalen Abkommen und die Mitarbeit in europ\u00e4ischen Komitees st\u00e4rkt den Einfluss gut informierter und engagierter Politikerinnen im Kampf gegen die internationale sexuelle Ausbeutung und f\u00fcr die Menschenrechte von Frauen, die von Armut und Geschlechtsdiskriminierung betroffen sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6.6 Fazit und Ausblick<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Untersuchung der Ph\u00e4nomene um Frauenhandel zeigt, dass Frauenhandel in der Schweiz durchaus <em>business as usual<\/em> ist, internationale Verpflichtungen, Komitees und Kreise aus Politik, Wissenschaft, Hilfswerken sowie NRO auf der Grundlage von demokratischer Gleichstellung der Geschlechter und Menschenrechten diese Praxis jedoch nicht ohne Weiteres zulassen. In Anbetracht tief greifender Auswirkungen neoliberaler Strategien von Wirtschaft und Politik, die insbesondere f\u00fcr Frauen, deren Zugang zu Entwicklungsstrategien der europ\u00e4ischen Mittelschichten au\u00dferhalb der<br>individuellen Reichweite liegt, mehrheitlich existenzversch\u00e4rfend zu Buche schlagen, ist es nicht angezeigt, die Problematik auf eine partikul\u00e4re Interessenvertretung zu reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Frauenhandel ist als Erwerbsmigration in die Prostitution, n\u00e4mlich als Prostitutionsmigration aufzufassen. Aufgrund von Wohlstandsgef\u00e4llen zwischen L\u00e4ndern und im Kontext der besonderen Auswirkungen von globalen Strategien der Wirtschaft auf M\u00e4dchen und Frauen bietet sie sich als individuelle Strategie an, Eigeninteressen mit der durchgreifenden Auffassung der europ\u00e4ischen Sozialstaatreform zu kombinieren, die Selbsttechniken (Ich-AG) und individuelle Strategien der Eigenverantwortung als Bedingung f\u00fcr Partizipation einfordern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die kommerzielle Verwertung der Geschlechtlichkeit von M\u00e4nnern, Frauen und Kindern, deren Einverst\u00e4ndnis die wirtschaftliche Not erzwingt, verletzt die sexuelle Integrit\u00e4t und damit Strafnormen, Menschenw\u00fcrde und Menschenrechte. Die Auffassung von Prostitution als sexuelle Selbstbestimmung und \u201eArbeit wie jede andere auch\u201c rechtfertigt ihre naturalisierte Wahrnehmung, bagatellisiert damit asynchrone Geschlechterverh\u00e4ltnisse, die das wirtschaftliche Kalk\u00fcl der Ignoranz und der Entwertung der reproduktiven Seite von produktiver Arbeit st\u00fctzen, und verstellt den Blick auf die vielen Frauen und M\u00e4nner, die ohne Aussicht auf bezahlte Arbeit um ihre Existenz k\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Werbeversprechungen von Wohlstand, Reichtum und schnellem Geld verm\u00f6gen die Kluft, die sich zusehends auch im vereinigten Europa zwischen Arm und Reich zu \u00f6ffnen droht nur d\u00fcrftig zu \u00fcberbr\u00fccken und lassen Herrschaftsanspr\u00fcche und Machterhaltungsstrategien von wirtschaftlichen Potentaten erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Literaturverzeichnis<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Adorno, Theodor, W. und andere (1968) (New York 1950, gek\u00fcrzte Fassung 1953): Der autorit\u00e4re Charakter. 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UN-Economic and Social Council, Dec. 1996, E\/CN.4\/1997\/47\/add.1.<\/p>\n\n\n\n<p>Committee on Homosexual Offences and Prostitution (1957): Report of the Committee on Homo-<br>sexual Offences and Prostitution, Wolfenden, London: HMSO.<\/p>\n\n\n\n<p>Counter Trafficking Activities (2001), IOM Skopje.<\/p>\n\n\n\n<p>Country Report (2001): Combat of Trafficking in Women for the Purpose of Forced Prostitution. Bosnia and Herzegovina, Wien: Ludwig Boltzmann Institute of Human Rights.<\/p>\n\n\n\n<p>Corbin, A. (1987): Commercial Sexuality in nineteenth century France, in: Callagher, C. and Laquer, T. (eds): The Making of the Modern Body: Sexuality and Society in the Nineteenth Century. Berkeley, CA: University of California Press.<\/p>\n\n\n\n<p>Delacoste, Frederique and Alexander, Priscilla (1987): Sex Work: Writings by Women in the Sex Industry, Pittsburgh: Cleis Press.,<\/p>\n\n\n\n<p>Deleuze, Gilles und Guattari, Felix (1977) (fr. Paris 1972): Anti-\u00d6dipus. Kapitalismus und Schizophrenie, Frankfurt\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Deleuze, Gilles (1980) (Paris:1968): Sacher-Masoch und der Masochismus, in: Sacher-Masoch, Leopold, Venus im Pelz, Frankfurt\/M; Insel.<\/p>\n\n\n\n<p>Deleuze, Gilles (1987) (Paris 1986): Foucault, Frankfurt\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Deleuze, Gilles (1976): Die Schrift und die Differenz, Frankfurt \/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Denzin, Norman Kent (1989): Interpretive Interactionism. Applied social Research method series, Vol. 16. Thousand Oaks, Ca.: Sage Publications.<\/p>\n\n\n\n<p>Derrida, Jacques (1991): Gesetzeskraft. Der \u201emystische Grund der Autorit\u00e4t\u201c, Frankfurt\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Derrida, Jacques (1976): Die Schrift und die Differenz. Frankfurt\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p><br>DEZA-Strategie Albanien: 2001-2004. DEZA: August 2001<\/p>\n\n\n\n<p>DEZA, Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit des Eidg. Departements f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten, Abteilung f\u00fcr die Zusammenarbeit mit Osteuropa und der GUS (AZO) (2001): Eine Dokumentation, Bern: EDA.<\/p>\n\n\n\n<p>Dilcher, Gerhard (1997): Die Ordnung der Ungleichheit. Haus, Stand und Geschlecht, in: Gerhard,<br>Ute (Hg.): Frauen in der Geschichte des Rechts, S, 56 ff.<\/p>\n\n\n\n<p>dos Santos Silva, Marinete (1988): Die Prostitution in Rio de Janeiro im 19. Jahrhundert, in: Becher Ursula und R\u00fcsen, J\u00f6rn (Hg): Weiblichkeit in geschichtlicher Perspektive. Fallstudien und Reflexionen zu Grundproblemen der historischen Frauenforschung, Frankfurt aM: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Doezema, Jo (1998): Forced to Choose: Beyond the Voluntary v. Forced Prostitution Dichotomy. In: Kempadoo, Kamala, Doezema, Jo (1998) (eds): Global sex workers: Rights, Resistance and Redefinition. New York: Routledge. S. 29-50.<\/p>\n\n\n\n<p>Dottridge, Mike (2004): Kids as Commodities? Terre des Hommes.<\/p>\n\n\n\n<p>Durkheim, Emile (1897): Le suicide, Paris: Presses Universitaires de France; (dt. 1983): Der Selbstmord, Frankfurt\/M:<\/p>\n\n\n\n<p>Durkheim, Emile (1895): Les r\u00f6gles de la methode sociologique, Paris: Presses Universitaires de France; (dt. 1965): Die Regeln der soziologischen Methode, herausgegeben und eingeleitet von<br>Rene K\u00f6nig, 2.A., Neuwied: Luchterhand.<\/p>\n\n\n\n<p>Efionayi-M\u00e4der, Denise, Chimienti, Milena, Dahinden, Janine, Piguet, Etienne (2001): Asyldestination Europa. Eine Geographie der Asylbewegungen. Z\u00fcrich: Seismo.<\/p>\n\n\n\n<p>Ehrenreich, Barbara (1992) (New York 1989): Angst vor dem Absturz. Das Dilemma der Mittelklasse, M\u00fcnchen: Antje Kunstmann,.Elias, Norbert (1976a): \u00dcber den Prozess der Zivilisation. Soziogenetische und psychologenetische Untersuchungen, erster Band: Wandlungen des Verhaltens in den weltlichen Oberschichten des Abendlandes, Frankfurt\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Elias, Norbert (1976b):\u00dcber den Prozess der Zivilisation. Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen, zweiter Band: Wandlungen der Gesellschaft. Entwurf zu einer Theorie der Zivilisation, Frankfurt\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Engels, Friedrich (1969): Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates, MEW Bd. 21.<\/p>\n\n\n\n<p>Erdheim, Mario (1992): Die gesellschaftliche Produktion von Unbewusstheit, Eine Einf\u00fchrung in den ethnopsychoanalytischen Prozess, 4.A., Frankfurt\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Erdheim, Mario (1994): Psychoanalyse und Unbewusstheit in der Kultur, 3.A., Frankfurt\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Eser Davolio, Miryam (2000): Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt, Bern: Haupt-Verlag.<\/p>\n\n\n\n<p>Estermann, Josef (20023): Organisierte Kriminalit\u00e4t in der Schweiz, Luzern: Orlux.<\/p>\n\n\n\n<p>Estermann, Josef (2002b): Die Reflexivit\u00e4t der Perzeption sozialwissenschaftlicher Forschungser-<br>gebnisse in Politik und \u00d6ffentlichkeit, Luzern: Orlux.<\/p>\n\n\n\n<p>Estermann, Josef (1995): Drogen und Strafrecht in der Schweiz. Zeitreihen zu Verzeigungen, Strafurteile und Strafvollzug (Drogues et droit penal en Suisse, Series chronologiques des d\u00e9nonciations, jugements p\u00e9naux et ex\u00e9cution des peines), Bern: Bundesamt f\u00fcr Statistik.<\/p>\n\n\n\n<p>Estermann, Josef (1986): Kriminelle Karrieren von Gef\u00e4ngnisinsassen. Eine empirische Untersuchung, Frankfurt\/M: Lang.<\/p>\n\n\n\n<p>Estermann, Josef (1984): Strafgefangene. Selcktive Sanktionierung, Definition abweichenden Verhaltens und Klassenjustiz, Frankfurv\/M: Lang.<\/p>\n\n\n\n<p>Fassmann, H., M\u00fcnz, R. (Hg.) (1996): Migration in Europa. Historische Entwicklung, aktuelle<br>Trends, politische Reaktionen, Frankfurt\/New York: Campus.<\/p>\n\n\n\n<p>Finnegan, F, (1979): Poverty and Prostitution: A Study of Victorian Prostitutes in New York, Cam-<br>bridge: Cambridge University Press.<\/p>\n\n\n\n<p>FIZ (Hg.) (1996): Migration von Frauen aus Mittel- und Osteuropa in die Schweiz. Z\u00fcrich: Fraueninformationszentrum f\u00fcr Frauen aus Afrika, Asien und Lateinamerika (FIZ).<\/p>\n\n\n\n<p>FIZ, Fraueninformationszentrum, Schweiz (Hg.) (1998): Migration von Frauen aus Mittel- und Osteuropa in die Schweiz, Z\u00fcrich: FIZ.<br>Flick, Uwe; von Kardoff, Ernst; Steinke, Ines (Hg.) (2000a): Qualitative Forschung. Ein Handbuch, Reinbek: Rowohlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Flick, Uwe (2000) (1995): Qualitative Forschung. Theorie, Methoden, Anwendung in Psychologie und Sozialwissenschaften, 5.A., Reinbek: Rowohlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Flick, Uwe (1992): Triangulation Revisited \u2014 Strategy of or Alternative to Validation of Qualitative<br>Data, in: Journal for the Theory of Social Behavior, 22, S. 175-197.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00f6llmi, Franzi (1997): Files in the Spiders Web or Spiderwomen? Mail-order-brides and migrant Sexworkers in Switzerland. The Hague: Institute of Social Studies.<\/p>\n\n\n\n<p>Foucault, Michel (1991) (Paris 1972): Die Ordnung des Diskurses. Frankfurt\/M: Fischer.<\/p>\n\n\n\n<p>Foucault, Michel (1986a) (Paris 1984): Der Gebrauch der L\u00fcste, Sexualit\u00e4t und Wahrheit, Bd. 2, Frankfurt\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Foucault, Michel (1986b) (Paris 1984): Die Sorge um sich. Sexualit\u00e4t und Wahrheit, Bd. 3, Frankfurt\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Foucault, Michel (1981) (1973): Arch\u00e4ologie des Wissens, Frankfurt\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Foucault, Michel (1976): Der Wille zum Wissen. Sexualit\u00e4t und Wahrheit, Bd. 1, Frankfurt \/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Foundation of Women\u2019s Forum \/ Stiftelsen Kvinnoforum (1998): Trafficking in Women for the Purpose of Sexual Exploitation &#8211; Mapping the Situation and Existing Organisations Working in Belarus, Russia and the Nordic States, www.qwebkvinofum.se\/papers\/traffickingreport\/html, August 1998.<\/p>\n\n\n\n<p>Fox Keller, Evelyne (dt. 1986): Liebe, Macht und Erkenntnis. M\u00e4nnliche oder weibliche Wissenschaft, M\u00fcnchen, Wien: Hanser.<\/p>\n\n\n\n<p>Freud, Sigmund: Das Unbehagen in der Kultur, GW XIV, S. 482-493.<\/p>\n\n\n\n<p>Fraser, Nancy (1997): Justice Interruptus. Critical Reflections on the \u201ePostsocialist\u201c Condition, New York\/London: Routledge (dt. 2001). Die halbierte Gerechtigkeit: Gender Studies, Frankfur\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Fraser, Nancy (1993): Falsche Gegens\u00e4tze, in: Sheila Benhabib; Judith Butler; Drucilla Comell; Nancy Fraser: Der Streit um Differenz, S. 59-79.<\/p>\n\n\n\n<p>Fraser, Nancy (1989): Unruly Practices: Power, Discourse and Gender in Contemporary Social Theory, Cambridge: Polity Press.<\/p>\n\n\n\n<p>Frauenhandel (1996): Frauenpolitische Perspektiven nach der Weltfrauenkonferenz 95. Schriftenreihe Bd. 4, hg. von Helga Konrad, Bundesministerium f\u00fcr Frauenangelegenheiten, Wien: Bundeskanzleramt.<\/p>\n\n\n\n<p>Garbade, Jean-Pierre (2000): Les droits des employ\u00e9s de maison, Genf: Forum for Philippine Concerns Geneva.<\/p>\n\n\n\n<p>Garfinkel, Harold (1967): Studies in Ethnomethodology, Englewood Cliffs: Prentice Hall.<\/p>\n\n\n\n<p>Geertz, C. (1983): Local Knowledge. Further essays in interpretative \u201aAnthropology, New York: Basic Books.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerben, J.N., Meershoek, Guus and Bruinsma (1997):Organized Crime and Trafficking in Women from Eastern Europe in the Netherlands, in: Williams, P.(ed.):Transnational Organized Crime, Special Issue: Illegal Immigration and Commercial Sex. The New Slave Trade. Vol .3 Nr. 4,<br>Pittsburgh.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerhard, Ute (1997): Grenzziehungen und \u00dcberschreitungen. Die Rechte der Frauen auf dem Weg in die politische \u00d6ffentlichkeit, in: Gerhard, U. (Hg.): Frauen in der Geschichte des Rechts. M\u00fcnchen: C.H. Beck.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerhard, Ute (Hg.) (1997): Frauen in der Geschichte des Rechts. Von der fr\u00fchen Neuzeit bis zur Gegenwart, M\u00fcnchen: Beck.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerhard, Ute (1986): Alte und neue Frauenbewegung als soziale Bewegung \u2014 ein soziologischer Vergleich unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Arbeit der Frauen, in: Dokumentation zum<br>Frankfurter Frauenlehrstuhl, herausgegeben vom Lesben- und Frauenplenum, Johann-Wolfgang-Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\/M., S. 145-158.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerhards, J\u00fcrgen und Schmidt, Bernd (1992): Intime Kommunikation. Eine empirische Studie \u00fcber Wege der Ann\u00e4herung und Hindernisse f\u00fcr &#8222;safer sex&#8220;, Baden-Baden: Nomos.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerhards, J\u00fcrgen (1990): Die soziale Dimension sexuellen Handelns und die Bedingungen von safer sex, in: Rolf Rosenbrock und Andreas Salmen (Hrsg.): Aidspr\u00e4vention. Ergebnisse sozialwissenschaftlicher Aids-Forschung Bd. 1. Berlin: Sigma, S. 175-180,<\/p>\n\n\n\n<p>Giddens, Anthony (1993): Wandel der Intimit\u00e4t. Sexualit\u00e4t, Liebe und Erotik in modernen Gesellschaften, Frankfurt\/M: Fischer.<\/p>\n\n\n\n<p>Gilbert, Anne-Frangoise (2001): Kampf um die Welt \u2014 Sorge um sich selbst: Lebensentw\u00fcrfe und kulturelle R\u00e4ume lediger Frauen in der Moderne, Diss., Frankfurter Feministische Texte, Bd. 2, hg. von Ute Gerhard in Kooperation mit dem Comelia Goethe Centrum f\u00fcr Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverh\u00e4ltnisse, Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\/M, K\u00f6nigstein\/Taunus: Ulrike Helmer.<\/p>\n\n\n\n<p>Gildemeister, Regine (2000): Geschlechterforschung, in: Flick, Uwe (20003), S. 213-223.<\/p>\n\n\n\n<p>Glaser, B.G. und Strauss, A.L. (dt. 1998): Grounded Theory. Strategien qualitativer Forschung, Bern: Huber.<\/p>\n\n\n\n<p>Goffmann, Erwing (1964): Stigma. The Management of spoiled Identity. Harmondsworth: Penguin.<\/p>\n\n\n\n<p>Habermas, J\u00fcrgen (1999): Der interkulturelle Diskurs \u00fcber Menschenrechte, in: Brunkhorst et al. (Hg.): Recht auf Menschenrechte. Menschenrechte, Demokratie und internationale Politik,<br>Frankfurt\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Habermas, J\u00fcrgen (1985): Die neue Un\u00fcbersichtlichkeit: Kleine politische Schriften V, Frankfurt\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Habermas, J\u00fcrgen [1962] (1990): Strukturwandel der \u00d6ffentlichkeit. Untersuchungen zu einer Kategorie der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft, Frankfurt \/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00e4mming, Oliver und Stolz, J\u00fcrg (2001): Strukturelle (Des-)Integration, Anomie und Adaptationsformen bei der Zweiten Generation, in: Hoffmann-Novotny, H.-J. (Hg.): Das Fremde in der Schweiz.<\/p>\n\n\n\n<p>Hanewinckel, Christel (1999): Frauenhandel als Versto\u00df gegen die Menschenrechte: Ma\u00dfnahmen der Bundesregierung, Referat an der Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung: Frauenhandel und<br>Osteuropa vom 23. M\u00e4rz 1999, Friedrich-Ebert-Stiftung.<\/p>\n\n\n\n<p>Hartfiel, G\u00fcnter und Hillmann, Karl-Heinz (1972): W\u00f6rterbuch der Soziologie, Stuttgart: Enke.<\/p>\n\n\n\n<p>Hasler, Eveline (1985): Ibicaba. Das Paradies in den K\u00f6pfen, Z\u00fcrich: Nagel &amp; Kimche.<\/p>\n\n\n\n<p>Haug, Werner (1995): Vom Einwandererland zur multikulturellen Gesellschaft. Grundlagen f\u00fcr eine<br>schweizerische Migrationspolitik, Bern: Bundesamt f\u00fcr Statistik.<\/p>\n\n\n\n<p>Herger, Lisbeth (2003): Frauenhandel in Globalia. Neue Fakten zu einer alten Trag\u00f6die, in: FIZ<br>(Hg.): betrogen und verkauft. Frauenhandel in der Schweiz und anderswo, Z\u00fcrich: FIZ, Frauen-<br>informationszentrum f\u00fcr Frauen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa.<\/p>\n\n\n\n<p>Heller, Heinz (1998): Schwarzarbeit: Das Recht der Illegalen, Diss. Z\u00fcrich.<\/p>\n\n\n\n<p>Hilpert, Komelia (1997): Ausl\u00e4nder zwischen Integration und Marginalisierung. Zur Bedeutung kommunaler Quartierbildung und Traditionalisierung von Integrationsdefiziten beim Wechsel der Generationen, Frankfurt\/M.: Peter Lang.<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00f6ffe, Otfried (1999): Gibt es ein interkulturelles Strafrecht? Ein philosophischer Versuch, Frankfur\/M: Suhrkamp<\/p>\n\n\n\n<p>Hoffmann-Novotny, Hans-Joachim (Hg.) (2001): Das Fremde in der Schweiz: Ergebnisse soziolo-<br>gischer Forschung, Z\u00fcrich: Seismo.<\/p>\n\n\n\n<p>Hoffimann-Novotny, Hans-Joachim (1996): Soziologische Aspekte der Multikulturalit\u00e4t, in: Bade, K. (Hg.): Migration, Ethnizit\u00e4t, Konflikt, S. 103-126.<\/p>\n\n\n\n<p>Hoffmann-Novotny, Hans-Joachim (1973): Soziologie des Fremdarbeiterproblems. Eine theoretische und empirische Analyse am Beispiel der Schweiz, Stuttgart: Ferdinand Enke.<\/p>\n\n\n\n<p>Honegger, Claudia (1991): Die Ordnung der Geschlechter. Die Wissenschaften vom Menschen und das Weib 1750-1850, Weinheim und Basel: Beltz.<\/p>\n\n\n\n<p>Hoigard, C. and Finstad, L. (1992): Backstreets: Money, Prostitution and Love, Cambridge: Polity Press.<\/p>\n\n\n\n<p>Hradil, Stefan (1992): Zwischen Bewusstsein und Sein. Die Vermittlung objektiver Lebensbedingungen und subjektiver Lebensweisen, Opladen: Leske+Budrich.<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00fcrlimann, Brigitte (2004): Prostitution &#8211; ihre Regelung im schweizerischen Recht und die Frage der Sittenwidrigkeit, Dissertation Universit\u00e4t Fribourg.<\/p>\n\n\n\n<p>Hull, Isabel V. (1997): Sexualstrafrecht und geschlechtspezifische Normen in den deutschen Staaten des 17. und 18. Jahrhunderts, in: Gerhard, Ute (Hg.): Frauen in der Geschichte des Rechts, S. 221-234.<\/p>\n\n\n\n<p>Institut f\u00fcr Sozialforschung (Hg.) (1994): Geschlechterverh\u00e4ltnisse und Politik: Gender Studies, Frankfurt\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>IOM: Counter Traflicking Activities (2001), IOM Skopje.<\/p>\n\n\n\n<p>IOM (2001): Voluntary Retum of Irregular Migrants Stranded in Albania, Tirana: IOM Mission in Albania.<\/p>\n\n\n\n<p>IOM Mission in Albania (2000): Research Report on Trafficking Victims in Albania, Tirana, 2000.<\/p>\n\n\n\n<p>IOM News Release, 12.11. 1999, No. 842, Trafficking in Migrants, 1999, No. 20.<\/p>\n\n\n\n<p>IOM (1996): Trafficking of women to EU: Characteristics, Trends and Policy Issues. Paper presented at the EU Conference on Trafficking in Women, Wien, 10. bis 11. Juni 1996.<\/p>\n\n\n\n<p>Irigaray, Luce (dt. 1979) (Paris 1977): Das Geschlecht, das nicht eins ist, Berlin: Merve.<\/p>\n\n\n\n<p>Irigaray, Luce (1989): Genealogie der Geschlechter, Freiburg i. Br.: Kore.<\/p>\n\n\n\n<p>Jarvinen, Margaretha (1993): Of Vice and Women: Shades of Prostitution, Scandinavian Studies in Prostitution, Oslo: Scandinavian University Press.<\/p>\n\n\n\n<p>Jegher, Stella (2003): Gender were Ein umstrittenes Konzept aus feministischer Perspektive, in: Widerspruch 44.<\/p>\n\n\n\n<p>Jenny, Guido (1997): Delikte gegen die sexuelle Integrit\u00e4t und gegen die Familie. Kommentar zum Schweizerischen Strafrecht Bd. 4. Art. 195 N 13, hrsg. von Martin Schubarth, Bern: St\u00e4mpfli.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Jesson, Jill (1993): Understanding adolescent female prostitution: a literature review. In: British Journal of Social Work, Vol. 23, pp 517-530.<\/p>\n\n\n\n<p>Joris, Elisabeth und Witzig, Heidi (Hg.) (1986): Frauengeschichte(n). Dokumente aus zwei Jahrhunderten zur Situation der Frauen in der Schweiz, Z\u00fcrich: Limmat,<\/p>\n\n\n\n<p>Juchler, Jakob (2001): Zum Kontext der postsozialistischen L\u00e4nder, Z\u00fcrich: unver\u00f6ffentlichtes Manuskript.<\/p>\n\n\n\n<p>Juchler, Jakob (2000): Der wirtschaftliche und politische Transformationsprozess Osteuropas in komparativer Perspektive, Bericht an die World Society Foundation, Z\u00fcrich.<\/p>\n\n\n\n<p>Juchler, Jakob (1994): Umbruch in Osteuropa. Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen 1989-1993. Gesamt\u00fcberblick und Fallstudien, Z\u00fcrich: Seismo.<\/p>\n\n\n\n<p>Juchler, Jakob (1992): Ende des Sozialismus &#8211; Triumph des Kapitalismus? Eine vergleichende Studie moderner Gesellschaftssysteme, Z\u00fcrich: Seismo.<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00e4lble, Markus (1978): Historische Mobilit\u00e4tsforschung: Westeuropa und die USA im 19. und 20. Jahrhundert, Darmstadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Kappeler, Susanne (2003): Frauenhandel und Freier-Markt, in: Widerspruch, Beitr\u00e4ge zu sozialistischer Politik. Nr. 44, Z\u00fcrich: Widerspruch. S. 109-119.<\/p>\n\n\n\n<p>Kappeler, Susanne (1994): Der Wille zur Gewalt. Politik des pers\u00f6nlichen Verhaltens, M\u00fcnchen: Frauenoffensive.<\/p>\n\n\n\n<p>Kappeler, Susanne (1990): The International Slave Trade in Women. Procurers, Pimps and Punters, in: Law and Critique, Vol. I, no. 2.<\/p>\n\n\n\n<p>Kappeler, Susanne (1988) (Oxford 1986): Pornographie. Die Macht der Darstellung, M\u00fcnchen: Frauenoffensive.<\/p>\n\n\n\n<p>Karras, R. (1989): The Regulation of Brothels in Later Medieval England, in: Signs, Journal of Women and Culture, 14 (21), S. 399-433.<\/p>\n\n\n\n<p>Keller, Stefan (1997): Gr\u00fcningers Fall, Z\u00fcrich: Limmat-Verlag.<\/p>\n\n\n\n<p>Kempadoo, Kamala and Doezema, Jo (1998) (eds): Global sex workers: Rights, Resistance and Redefinition, New York: Routledge.<\/p>\n\n\n\n<p>Kempadoo, Kamala (1998): Globalizing Sex Worker&#8217;s Rights. In: Kempadoo, K., Doezema, J. (eds.) (1998): Global sex workers: Rights, Resistance and Redefinition, New York: Routledge, S. 1-28.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Kersten, Joachim (1999): Kriminalsoziologische Anmerkungen, in: H\u00f6ffe, O., S. 141-149.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Kinsey, A.C., Pomeroy, W.B. and Martin, C. E. (1948): Sexual Behaviour in the Human Male, London: W.B. Saunders Co.<\/p>\n\n\n\n<p>Kleiber, Dieter und Velten, Doris (1994): Prostitutionskunden. Eine Untersuchung \u00fcber soziale und psychologische Charakteristika von Besuchern weiblicher Prostituierter in Zeiten von AIDS, hg.<br>vom Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit, Baden-Baden: Nomos.<\/p>\n\n\n\n<p>Knoblauch, Hubert (2000): Zukunft und Perspektiven qualitativer Forschung, in: Flick, Uwe a.a.O., S. 623-631.<\/p>\n\n\n\n<p>Kohler, Franz (1997): Freier und HIV-Risiko: Eine Literaturanalyse \u00fcber ungesch\u00fctzte Sexualkontakte zwischen Sexkonsumenten und Prostituierten in der Schweiz, Z\u00fcrich: Aids-Hilfe Schweiz,<\/p>\n\n\n\n<p>KOK (Hg.) (2001): Frauenhandel(n) in Deutschland. Finanziert vom Bundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin: Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Frauenhandel und Gewalt an Frauen im Migrationsprozess (KOK).<\/p>\n\n\n\n<p>Konrad, Helga, Bundesministerin f\u00fcr Frauenangelegenheiten (Hg.) (1996): Frauenhandel, Wien: Bundeskanzleramt.<\/p>\n\n\n\n<p>Kontos, Silvia (1983): \u00d6ffentliche und private Frauen &#8211; zum prek\u00e4ren Verh\u00e4ltnis von Prostitution und Feminismus, in: Kriminalsoziologische Bibliographie, Heft 38\/39.<\/p>\n\n\n\n<p>Koster, Dora (1988): Orchideen und danach, Z\u00fcrich\/Villingen: Rauhreif.<\/p>\n\n\n\n<p>KRISTA. Kriminalstatistik des Kantons Z\u00fcrich. Herausgegeben von der Kantonspolizei Z\u00fcrich, Jahrg\u00e4nge 1992-2003.<\/p>\n\n\n\n<p>Lamnek, Siegfried (1997): Neue Theorien abweichenden Verhaltens, M\u00fcnchen: Fink.<\/p>\n\n\n\n<p>Lamnek, Siegfried und Boatca, Manuela (Hg.) (2003): Geschlecht \u2014 Gewalt \u2014 Gesellschaft, Opladen: Leske + Budrich,<\/p>\n\n\n\n<p>Laumann, Edward O.; Gagnon, John H.; Michael, Robert T.; Michels, Stuart (1994): The Social Organization of Sexuality. Sexual Practices in the United States. Chicago: University of Chicago Press.<\/p>\n\n\n\n<p>Lautmann, R\u00fcdiger (2001): Sexuelle Abenteuer \u2014 eine Beziehungsform. In: Retrospektiven der Kriminologie: Stadt &#8211; Kriminalit\u00e4t &#8211; Kontrolle. Freundschaftsgabe zum 70. Geburtstag von Fritz Sack, hrsg. von der Criminologischen Vereinigung, Hamburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Legendre, Pierre (1998) (1989, Paris) Das Verbrechen des Gefreiten Lortie. Abhandlungen \u00fcber den Vater, Freiburg i. Br.: Rombach.<\/p>\n\n\n\n<p>Leopold, Beate und Steffan, Elfriede (1997): Special needs of children of drug misusers, Consultant\u2019s final report. Strasbourg Cedex: Council of Europe Publishing.<\/p>\n\n\n\n<p>Leopold, Beate und Stefan, Elfriede (1997): Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprogramms \u201eStreetwork zur AIDS-Pr\u00e4vention im grenz\u00fcberschreitenden Raum Bundesrepublik Deutschland-Polen und Bundesrepublik Deutschland-Tschechien, in Zusammenarbeit von Bund, Land Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern, WHO, EG, Berlin: Sozialp\u00e4dagogische Institut (SPT).<\/p>\n\n\n\n<p>Lesben- und Frauenplenum, Johann-Wolfgang-Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\/M (Hg.) (1986): Frauenlehrstuhl. Eine Dokumentation zum Frankfurter Frauenlehrstuhl, Frankfurt\/M: Johann-Wolfgang-Goethe-Universit\u00e4t,<\/p>\n\n\n\n<p>Lichtblau, Klaus (1997): Simmel Georg, Frankfurt\/M: Campus,<\/p>\n\n\n\n<p>Lischetti-Greber, S&amp;quin, Stampfli (1986): Prostitution, Bern: Verein Xenia.<\/p>\n\n\n\n<p>Lombroso, Cesare (1896): La femme criminelle et la prostitude, Paris: Alcan.<\/p>\n\n\n\n<p>Lucassen, Jan und Lucassen, Leo (1997): Migration, Migration History, History: Old Paradigms and New Perspectives, Bern: Peter Lang.<\/p>\n\n\n\n<p>Lucassen, Jan (1987): Migrant Labour in Europe 1600-1900. The Drift to the North Sea.<\/p>\n\n\n\n<p>Luhmann, Niklas (1997): Das Recht der Gesellschaft, Frankfurt\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00fcders, Klaus (2000): Beobachten im Feld und Ethnographie. In: Flick, Uwe (2000a) S. 384-401.<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00fcderssen, Klaus (1996) (1962): Genesis und Geltung in der Jurisprudenz, Frankfurt\/M.: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Luhmann, Niklas (1997): Das Recht der Gesellschaft, Frankfurt\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Mad\u00f6rin, Mascha (2003): Gender Budget. Erfahrungen mit einer Methode des Gender Mainstreaming, in: Widerspruch 44, Z\u00fcrich: Widerspruch, S. 35-50.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Mad\u00f6rin, Mascha (1997): Auswirkungen von Deregulierungsma\u00dfnahmen auf Frauen, hg. von der Eidg. Kommission f\u00fcr Frauenfragen, Bern: EDMZ.<\/p>\n\n\n\n<p>Marcuse, Herbert (1965): Nachwort, in: Benjamin, Walter: Zur Kritik der Gewalt und andere Aufs\u00e4tze.<\/p>\n\n\n\n<p>Marx, Karl (1974) (man. 1857\/58): Grundrisse der Kritik der politischen \u00d6konomie, Berlin: Dietz, 2.A.<\/p>\n\n\n\n<p>Marx, Karl (1970): Das Kapital. Bd. 1, MEW Bd. 23, Berlin: Dietz.<\/p>\n\n\n\n<p>Marx, K., Engels, F. (1965): Manifest der kommunistische Partei, Berlin: Dietz,<\/p>\n\n\n\n<p>Matthews, Roger and O\u2019Neill, Maggie (2003): Prostitution. Ed. by Intemational Library of Criminology, Criminal Justice and Penology, Ashgate\/Dartmouth: Hants.<\/p>\n\n\n\n<p>McHoul, A.W. (1982): Telling How Texts Talk, Oxford: Blackwell.<\/p>\n\n\n\n<p>Melntosh, M. (1992): Liberalism and the Contradictions of Sexual Politics, in: L. Segal an M. Melntosh (eds): Sex Exposed: Sexuality and the Porno Debate, London: Virago.<\/p>\n\n\n\n<p>Melntosh, M. (1978): Who needs Prostitutes? The Ideology of Male Sexual Needs, in: Smart, C. und B. (eds): Women, Sexuality and Social Control, London: Routledge and Keagan. S. 53-64, 112-118.<\/p>\n\n\n\n<p>Mc Leod, Eileen (1982): Women Working: Prostitution Now, London: Croom Helm.<\/p>\n\n\n\n<p>MeLintock, A. (1995): Imperial Leather: Race, gender and Sexuality in the Colonial Contest, Lon-<br>don: Routledge.<\/p>\n\n\n\n<p>Merton, Robert (1966): Social Theory and Social Structure, New York: Free Press.<\/p>\n\n\n\n<p>Mestrovic, S.G. (1997): Postemotional Society, London: Sage.<\/p>\n\n\n\n<p>Meuser, Michael, Sackmann, Reinhold (Hg.) (1992): Analyse sozialer Deutungsmuster. Beitr\u00e4ge zur empirischen Wissenssoziologie, Pfaffenweiler: Centaurus.<\/p>\n\n\n\n<p>Meyer-Renschhausen, Elisabeth (1997): Zur Rechtsgeschichte der Prostitution. Die gesellschaftliche \u201eDoppelmoral\u201c vor Gericht, in: Gerhard, Ute (Hg.): Frauen in der Geschichte des Rechts, S. 772-789.<\/p>\n\n\n\n<p>Meyer-Sabino, Giovanna (1987): La generazione della sfida quotidiano. Studio della condizione dei giovani italiani in Svizzera, Z\u00fcrich: ENAIP.<\/p>\n\n\n\n<p>Milanovic, Branko (1998): Income Inequality and poverty during the Transition from Planned to Market Economy. 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(2001): Traumatisierung von Fl\u00fcchtlingen und Asyl Suchenden, Z\u00fcrich: Seismo.<\/p>\n\n\n\n<p>Moscovici, S. (1984): The phenomenon of social representations, in: Farr, R. and Moscovici, S. (eds): Social representations, Cambridge: Cambrige University Press, S. 3-69.<\/p>\n\n\n\n<p>Mummendey, Hans Dieter (1999) (1987): Die Fragebogenmethode, G\u00f6ttingen: Hogrefe.<\/p>\n\n\n\n<p>Nagle, Jill (ed.) (1997): Whores and other Feminists, New York\/London: Routledge.<\/p>\n\n\n\n<p>Niesner, Elvira et al. (1997): Ein Traum vom besseren Leben: Migrantinnenerfahrungen, soziale Unterst\u00fctzung und neue Strategien gegen Frauenhandel, Opladen: Leske+Budrich.<\/p>\n\n\n\n<p>Nietzsche, Friedrich (1990): G\u00f6tzend\u00e4mmerung, in: Schlechta, Karl (Hg.): Werke in drei B\u00e4nden.<\/p>\n\n\n\n<p>NZZ Folio, Die Zeitschrift der Neuen Z\u00fcrcher Zeitung vom 1. Januar 1999: Sexgesch\u00e4fte,<\/p>\n\n\n\n<p>Obrist, Brigitte (1995): Gesch\u00fctzte Freier. Aidspr\u00e4vention im Sexgewerbe. Eine Situationsanalyse, Z\u00fcrich: AIDS-Hilfe Schweiz.<\/p>\n\n\n\n<p>O\u2019Connell Davidson, Julia (1998): Prostitution, Power and Freedom, Cambridge: Polity Press.<\/p>\n\n\n\n<p>Oevermann, U. et al. (1979): Die Methodologie einer \u201eobjektiven Hermeneutik\u201c und ihre allgemeine forschungslogische Bedeutung in den Sozialwissenschaften, in: Soeffner, H.-G. (Hg.): Interpretative Verfahren in den Sozial- und Textwissenschaften, Stuttgart: Metzler, S. 352-433.<\/p>\n\n\n\n<p>O\u2019Neill, Amy (1999): International Trafficking in Women to the United States: A Contemporary Manifestation of Slavery and Organized Crime. Center for the Study of Intelligence (zit. nach http:\/\/www.mincava.umn,edu\/traffick.asp).<\/p>\n\n\n\n<p>O&#8217;Neill, Maggie (2001): Prostitution and Feminism: Towards a Politics of Feeling, Cambridge: Polity Press.<\/p>\n\n\n\n<p>OSCE Presence in Albania (2001): Anti-trafficking Activities in Albania, Tirana 2001.<\/p>\n\n\n\n<p>Ostner, Ilona (1995): Arm ohne Ehemann? Sozialpolitische Regulierung von Lebenschancen f\u00fcr Frauen im internationalen Vergleich, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament, B 36-37\/95. Bonn: Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung.<\/p>\n\n\n\n<p>Ostner, Ilona (1986): Die Zuk\u00fcnfte des Haushalts &#8211; Zuk\u00fcnfte f\u00fcr Frauen: konzeptionelle Perspektiven, in: Dokumentation zum Frankfurter Frauenlehrstuhl. Hg. vom Lesben- und Frauenplenum,<br>Johann-Wolfgang-Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\/M., S. 121-134.<\/p>\n\n\n\n<p>Pateman, Carole (1988): The Sexual Contract, Cambridge: University Press.<\/p>\n\n\n\n<p>Pheterson, G. (1986): The Whore Stigma: Female Dishonor and Male Unworthyness. Sponsored by the Dutch Ministry of Social Affairs and Employment, Emancipation Policy Co-ordination, the Netherlands.<\/p>\n\n\n\n<p>PKS. Polizeiliche Kriminalstatistik, herausgegeben vom Bundesamt f\u00fcr Polizeiwesen, Abteilung besondere Dienste, Eidg. Justiz- und Polizeidepartement, Jahrg\u00e4nge 1990 bis 1999, Bern, 1991 bis<br>2000.<\/p>\n\n\n\n<p>Philippon, O. (1958): La traite des &amp;tres humains, Paris: Tegui.<\/p>\n\n\n\n<p>Phoenix, Joanna (2000): Prostitutes Identities: Men, Money and Violence, in: British Journal of Criminology 40, pp.37-55.<\/p>\n\n\n\n<p>Phongpaicht, Pasuk (1997): Trafficking in People in Thailand, in: Williams, Phil (ed.) (1997): Illegal Immigration and Commercial Sex. The New Slave Trade, London: Frank Class. Vol. 3, Nr. 4, Special Issue.<\/p>\n\n\n\n<p>Prokop, Ulrike (1991): Die Illusion vom Gro\u00dfen Paar, Band 1: Weibliche Lebensentw\u00fcrfe im deutschen Bildungsb\u00fcrgertum 1750-1770, Frankfurt\/M.: Fischer.<\/p>\n\n\n\n<p>Pruit, Deborah and LaFont, Suzanne (1995): For Love and Money: Romance Tourism in Jamaica, in: Annals of Tourism Research, 22.2.95: S. 422-440,<\/p>\n\n\n\n<p>Raith, Werner (1983): Die ehrenwerte Firma. Der Weg der italienischen Mafia vom Paten zur Industrie, Berlin: Wagenbach.<\/p>\n\n\n\n<p>Rehberg, J\u00f6rg und Schmid, Niklaus (1997): Grundriss Strafrecht III, Delikte gegen den Einzelnen, 7. Auflage. Z\u00fcrich: Schulthess.<\/p>\n\n\n\n<p>Reuter, Peter (1986): Disorganized Crime. Illegal Markets and the Mafia, Cambridge: MIT-Press.<\/p>\n\n\n\n<p>Review of Albanian Legislation on Trafficking in Human Beings (April 2001), Tirana: OSCE, Office ofthe legal counselor.<\/p>\n\n\n\n<p>Roberts, Nickie (1992): Whores in History: Prostitution in Western Society. London: Harper-Collins.<\/p>\n\n\n\n<p>Rog, Jelena (1999): Sensationspresse statt Aufkl\u00e4rung. Referat an der Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung: \u201eFrauenhandel und Osteuropa\u201c vom 23. M\u00e4rz 1999, Friedrich-Ebert-Stiftung, M\u00e4rz 1999.<\/p>\n\n\n\n<p>Roper, Lyndal (1991): \u201eWille\u201c und \u201eEhre\u201c: Sexualit\u00e4t, Sprache und Macht in Augsburger Krimien 2. Wunder, H. (Hg.): Wandel der Geschlechterbeziehungen zu Beginn der Neuzeit, S. | A<\/p>\n\n\n\n<p>Rubery, Jill (ed.) (1988): Women and Recession. London\/New York: Routledge &amp; Kegan.<\/p>\n\n\n\n<p>Sacher-Masoch von, Leopold (1980): Venus im Pelz, Frankfurt: Insel.<\/p>\n\n\n\n<p>Sacks, Harvey (1972): On the analyzability of stories by children, in: Gumperz, J. and Hymes, D, (eds): Directions in Sociolinguistics: The ethnography of communication, New York: Holt, Rinehart &amp; Winston.<\/p>\n\n\n\n<p>Sambeth, J\u00fcrg (2004): Zwischenfall in Seveso, Z\u00fcrich: Unionsverlag.<\/p>\n\n\n\n<p>Sassen, Saskia (1996): Metropolen des Weltmarkts. Die neue Rolle der Global Cities, Frankfurt\/New York: Campus.<\/p>\n\n\n\n<p>Sassen, Saskia (1996): Migranten, Siedler, Fl\u00fcchtlinge. Von der Massenauswanderung zur Festung Europa, Frankfurt\/M: Fischer.<\/p>\n\n\n\n<p>Scambler, Graham and Scambler, Annette (1997) (eds): Rethinking Prostitution: Purchasing sex in the 1990s, London\/New York: Routledge.<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00e4r Sall, Heidi (1999): \u00dcberlebenskunst in \u00dcbergangswelten, in: Sch\u00e4r Sall, Heidi et al. (1999): \u00dcberlebenskunst in \u00dcbergangswelten. Ethnopsychologische Betreuung von Asylsuchenden, Berlin: Reimer, S. 77-106.<\/p>\n\n\n\n<p>Schneider, Friedrich (1995): Der Sexmarkt, in: Cash, Sonderausgabe, Oktober 1995, Z\u00fcrich.<\/p>\n\n\n\n<p>Schulte, Regina (1997): Frauen im Strafrecht. Strafrechtlicher Entwurf und Lebenswirklichkeiten von Kindsm\u00f6rderinnen im 19. Jahrhundert, in: Gerhard, U. (Hg.): Frauen in der Geschichte des Rechts, S, 382-389.<\/p>\n\n\n\n<p>Schultz, Hans (1982): Die Revision des Schweizerischen Sexualstrafrechts, SJZ 78, S. 245ff.<\/p>\n\n\n\n<p>Schunter-Kleemann, Susanne (2003): Was ist neo-liberal am Gender Mainstreaming? in: Widerspruch 44,<\/p>\n\n\n\n<p>Schunter-Kleemann, Susanne (Hg.) (1992): Herrenhaus Europa. Geschlechterverh\u00e4ltnisse im Wohlfahrtsstaat. Berlin: Sigma.<\/p>\n\n\n\n<p>Schweizerische Strafurteilsstatistik. Herausgegeben vom Bundesamt f\u00fcr Statistik. Sonderausz\u00e4hlungen. Neuch\u00e4tel.<\/p>\n\n\n\n<p>Schwerhoff, Gerd (1999): Aktenkundig und gerichtsnotorisch, Einf\u00fchrung in die historische Kriminalit\u00e4tsforschung. T\u00fcbingen: diskord.<\/p>\n\n\n\n<p>Segal, L. and Melntosh, Me (eds) (1992): Sex Exposed: Sexuality and the Porno Debate. London: Viagro.<\/p>\n\n\n\n<p>Sennett, Richard (1987) (New York 1974): Verfall und Ende des \u00f6ffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimit\u00e4t. Frankfurt\/M: Fischer.<\/p>\n\n\n\n<p>Sennet, Richard (1998): Der flexible Mensch. Die Kultur des neuen Kapitalismus, Berlin: Berlin-Verlag.<\/p>\n\n\n\n<p>Sergueva, Vessela (2000): Bulgaria declares War on classified ADS Seeking Prostitutes, Agence France Press, 17.3.2000.<\/p>\n\n\n\n<p>Shannon, Sarah (1997): Prostitution and the Mafia: The Involvement of Organized Crime in the Global Sex Trade, in: Williams, Phil (1997) (Ed.): Illegal Immigration and Commercial Sex. The New Sex Trade. London: Frank Cass. Vol. 3 Nr. 4, Special Issue.<\/p>\n\n\n\n<p>Shrage, Laurie (1994): Moral dilemmas of feminism. Prostitution, adultery and abortion, New York: Routledge.<\/p>\n\n\n\n<p>Simitis, Spiros (1994): Familienrecht, in: Simon, Dieter (Hg.): Rechtswissenschaft in der Bonner Republik.<\/p>\n\n\n\n<p>Simmel, Georg (1992): Das Abenteuer, in: Philosophische Kultur. Gesammelte Essays, Gesamtausgabe Bd. 14, Frankfurt aM:<\/p>\n\n\n\n<p>Smart, C. und Smart, B. (1978): Women, Sexuality and Social Control, London: Routledge and Ke<\/p>\n\n\n\n<p>Smith, Dorothy (dt. 1976): K ist geisteskrank. Die Anatomie eines Tatsachenberichts. In: Weingarten, E. et al. (Hg.): Ethnomethodologie. Beitr\u00e4ge zu einer Soziologie des Alltagshandelns.<\/p>\n\n\n\n<p>Soeffner, H.-G. (Hg.) (1979): Interpretative Verfahren in den Sozial- und Textwissenschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>Soiland, Tove (2003): Irigaray mit Marx lesen. Eine Rehabilitierung des Denkens der sexuellen Differenz, in: Widerspruch 44, Feminismus, Gender, Geschlecht, Z\u00fcrich: Widerspruch.<\/p>\n\n\n\n<p>Solwodi e.V. (Hg.) (2003): Grenz\u00fcberschreitendes Verbrechen \u2014 Grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit. Schutz, Beratung und Betreuung von Gewalt- und Menschenhandelsopfern. Ein Hand-<br>buch f\u00fcr die Praxis, Boppard: Solwodi.<\/p>\n\n\n\n<p>Strassberg, Daniel (2004): E pluribus unum. Von der verborgenen Theologie der Psychoanalyse, Vortrag gehalten am 14.1. 2004, Universit\u00e4t Z\u00fcrich, unver. Manuskript.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Stratenwerth, G\u00fcnter (1995): Schweizerisches Strafrecht, Besonderer Teil 1: Straftaten gegen Individualinteressen, 5. Aufl., Bern: St\u00e4mpfli.<\/p>\n\n\n\n<p>Streuli, Elisa und Bauer, Tobias (2002): Working poor in der Schweiz, BFS: Neuch\u00e4tel.<\/p>\n\n\n\n<p>Studer, Brigitte (2001): Neue Grenzziehungen zwischen Frauenarbeit und M\u00e4nnerarbeit in den dreissiger Jahren und w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs, in: Wecker, R.; Studer, B.; Sutter, G. (Hg.): Die schutzbed\u00fcrftige Frau, Z\u00fcrich: Chronos. S. 83-106.<\/p>\n\n\n\n<p>Studer, Peter (1999): Kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz, arge kipro, M\u00e4rz 1999.<\/p>\n\n\n\n<p>Tacussel, F. (1877): La traite des blanches, Paris: Bonhoure.<\/p>\n\n\n\n<p>Th\u00fcrmer-Rohr, Christina (1994): Verlorene Narrenfreiheit. Essays, Berlin: Orlanda Frauenverlag.<\/p>\n\n\n\n<p>Th\u00fcrmer-Rohr, Christina (1987): Vagabundinnen. Feministische Essays, Berlin: Orlanda Frauenverlag.<\/p>\n\n\n\n<p>Tobler, Verena (2001): Zweierlei Kernkultur im Einwanderungsland. Von der Erkenntnis der Unterschiede zur Integration, in: Neue Z\u00fcrcher Zeitung vom 16.3.2001.<\/p>\n\n\n\n<p>Trechsel, Stefan (1997): Schweizerisches Strafgesetzbuch, Kurzkommentar, 2. Aufl., Z\u00fcrich: Schulthess Polygraphischer Verlag.<\/p>\n\n\n\n<p>Treusch-Dieter, Gerburg (2004): Die Abschaffung der Arbeit. Von den Zumutungen der \u201eModernen Dienstleistung\u201c, in: Widerspruch 46 (2004): Beitr\u00e4ge zur sozialistischen Politik, Marktregime und Subjekt im Neoliberalismus, Z\u00fcrich: Widerspruch, S. 5-19.<\/p>\n\n\n\n<p>Truong, Than-Dam (1990): Sex, Money and Morality: The Political Economy of Prostitution and Tourism in South East Asia. London: Zed Books.<\/p>\n\n\n\n<p>Ulrich, Anita (1985): Bordelle, Stra\u00dfendirnen und b\u00fcrgerliche Sittlichkeit in der Belle Epoque. Sozialgeschichtliche Studie am Beispiel der Stadt Z\u00fcrich, Z\u00fcrich: Neujahrsbl\u00e4tter der Antiquarischen Gesellschaft Z\u00fcrich.<\/p>\n\n\n\n<p>Unicef (Hg.) (1999): Women in Transition. The Monee Project. Regional Monitoring Report No. 6, Florenz: unicef.<\/p>\n\n\n\n<p>Vanja, Christina und Wunder, Heide (Hg.) (1991): Wandel der Geschlechterbeziehungen zu Beginn der Neuzeit, Frankfurt\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Vinken, Barbara (2003): Weibsbilder. Sendung \u00fcber Frauen, in: Bayrisches Fernsehen am 1.8.2003: Planet-Wissen.de.<\/p>\n\n\n\n<p>Walkowitz, Judith (1977): The making of an outcast group: Prostitutes and working women in 19th century Plymouth and Southampton, in: Vicinius, Martha (ed.) (1977): A Widening Sphere: Changing Roles of Victorian Women, Bloomington: Indiana University Press, S. 72-93, 284-<br>288.<\/p>\n\n\n\n<p>Wecker, Regina (2001): Konstruktion von Geschlecht und Schutzgesetzgebung, in: Wecker, R. et al. (Hg.): Die schutzbed\u00fcrftige Frau. Zur Konstruktion von Geschlecht durch Mutterschaftsversi-<br>cherung, Nachtarbeitsverbot und Sonderschutzgesetzgebung, Z\u00fcrich: Chronos, S. 13-29.<\/p>\n\n\n\n<p>Werlhof, Claudia, von (2003): (Haus)Frauen, \u201eGender\u201c und die Schein-Macht des Patriarchats, in: Widerspruch Nr. 40, Z\u00fcrich, S. 173-189.<\/p>\n\n\n\n<p>Werlhof, Claudia, von (1999): Frauen und Globalisierung, in: Internationale Vereinigung f\u00fcr nat\u00fcrliche Wirtschaftsordnung, INWO, International (Hg.): Zukunftsf\u00e4hige Gesellschaft. Globalisierung und Geldreform, Aarau.<\/p>\n\n\n\n<p>Werlhof, Claudia und Mies, Maria, Bennholdt-Thomsen, Veronika (1992): Frauen, die letzte Kolonie, Reinbek: Rohwolt.<\/p>\n\n\n\n<p>Werlhof, Claudia, von (1986): Zum Verh\u00e4ltnis von Frauenforschung und Frauenbewegung: Ans\u00e4tze zu theoretisch-methodischen Grundlagen eines Frauenforschungs- und lehrprogramms, in: Dokumentation zum Frankfurter Frauenlehrstuhl. Hg. vom Lesben- und Frauenplenum, Johann-Wolfgang-Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\/M, S. 201-214.<\/p>\n\n\n\n<p>West, Jackie (1982): Work, women and the labour market, London: Routledge &amp; Kegan Paul,<\/p>\n\n\n\n<p>Wicker, H-R., Alber, J.-L., Bolzmann, C., Fibbi, R., Imhof, K., Wimmer, A. (1996): Das Fremde in der Gesellschaft. Migration, Ethnizit\u00e4t und Staat, Z\u00fcrich: Seismo.<\/p>\n\n\n\n<p>Widerspruch 44 (2003): Feminismus, Gender, Geschlecht, Z\u00fcrich: F\u00f6rderverein Widerspruch.<\/p>\n\n\n\n<p>Widerspruch 46 (2004): Marktregime und Subjekt im Neoliberalismus, Z\u00fcrich: F\u00f6rderverein Widerspruch.<\/p>\n\n\n\n<p>Widmer, Peter (1997): Subversion des Begehrens: Eine Einf\u00fchrung in Jacques Lacans Werk, Wien: Turia und Kant.<\/p>\n\n\n\n<p>Williams, Phil (ed.) (1997): Illegal Immigration and the Commercial Sex. The New Slave Trade, London: Frank Cass. Vol.3 Nr. 4, Special Issue.<\/p>\n\n\n\n<p>Wipr\u00e4chtiger, Hans (1999): Aktuelle Praxis des Bundesgerichtes zum Sexualstrafrecht, in: Schweizerische Zeitschrift f\u00fcr Strafrecht (ZStrR), 2\/99, S. 146f.<\/p>\n\n\n\n<p>Woesler de Panafieu, Christine (1986): Gesellschaftstheoretische Ans\u00e4tze aus der Sicht der Frauen, in; Dokumentation zum Frankfurter Frauenlehrstuhl, hrsg. vom Lesben- und Frauenplenum, Johann-Wolfgang-Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\/Main, S. 189-200.<\/p>\n\n\n\n<p>Wolfenden (1957): Report of the Committee on Homosexual Offences and Prostitution, London: HMSO.<\/p>\n\n\n\n<p>Wolff, Stephan: Dokumenten- und Aktenanalysen, in: Flick, Uwe et al. (2000) (Hg.): Qualitative Forschung. Ein Handbuch, Reinbek: Rowohlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wolff, S. und M\u00fcller, H. (1997): Kompetente Skepsis. Eine konversationsanalytische Untersuchung zur Glaubw\u00fcrdigkeit im Strafverfahren, Opladen: Westdeutscher Verlag.<\/p>\n\n\n\n<p>Womankind Worldwide (2000): Future Strategy in Albania, Kosovo, Macedonia, Serbia and Montenegro, London: Womankind Worldwide.<\/p>\n\n\n\n<p>Womens\u2019s Center (ed.) (2000): Annual Report. Tirana, Alb.: Women&#8217;s Center.<\/p>\n\n\n\n<p>Wunder, Heide (1997): Herrschaft und \u00f6ffentliches Handeln von Frauen in der Gesellschaft der Fr\u00fchen Neuzeit, in: Ute Gerhard, S. 27-54.<\/p>\n\n\n\n<p>Wunder, Heide (1991): \u00dcberlegungen zum Wandel der Geschlechterbeziehungen im 15. und 16. Jahrhundert aus sozialgeschichtlicher Sicht, in: Wunder, H. und Vanja, Christina. (Hg.): Wandel der Geschlechterbeziehungen zu Beginn der Neuzeit, Frankfurt M: Suhrkamp. S. 12-26.<\/p>\n\n\n\n<p>Wunder, Heide und Vanja, Christina (Hg.) (1991): Wandel der Geschlechterbeziehungen zu Beginn der Neuzeit. Frankfurt a\/M: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Wunder, Heide (1988): Von der frumkeit zur Fr\u00f6mmigkeit. Ein Beitrag zur Genese b\u00fcrgerlicher Weiblichkeit, in: Becher, U. und R\u00fcsen, J. (Hg.) (1988): Weiblichkeit in geschichtlicher Perspektive. Frankfurt aM: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Wyss, Eva (1999): Kriminalit\u00e4t als Bestandteil der Wirtschaft. Eine Studie zum Fall Werner K. Rey, Pfaffenweiler: Centaurus,<\/p>\n\n\n\n<p>Zalisko, Walter (1999): Russian Organized Crime. Trafficking in Women and Governements Response, New York. (zit, nach: www.policeconsultant.com).<\/p>\n\n\n\n<p>Zetkin, Clara (1957): Ausgew\u00e4hlte Reden, Bd. 1.<\/p>\n\n\n\n<p>Zizek, Slavoj (2000): Das fragile Absolute: Warum es sich lohnt, das christliche Erbe zu verteidigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zschokke, Rahel und Estermann, Josef (2002): Menschenhandel und Frauenhandel, in: Estermann, Josef: Organisierte Kriminalit\u00e4t in der Schweiz. Luzern: Orlux.<\/p>\n\n\n\n<p>Zschokke, Rahel (2001: Frauenhandel mit Osteuropa \u2014 Probleme und Herausforderungen f\u00fcr die Schweiz, unter Mitarbeit von Miryam Eser Davolio. Schweizerischerischer Nationalfonds, NFP 40, Bern, unver\u00f6ffentlichter Schlussbericht.<\/p>\n\n\n\n<p>Zschokke, Rahel (2002): Prevent Trafficking in Women in Albania. Reinforcing female resources and developing alternative strategies, Joint Research Project Scopes (2000-2003), Co-operation<br>between Eastern Europe and Switzerland, Schweizerischer Nationalfonds zur F\u00f6rderung der wissenschaftlichen Forschung, Bern, Swiss National Science Foundation, International Relations,<br>Zwischenbericht z.H. Prof. H.-U. Kneub\u00fchler, Institut f\u00fcr Sozialethik, Universit\u00e4t Luzern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammenfassung und Apparat Weiterlesen: Frauenhandel\u00a9 ProLitteris, Rahel Zschokke 6 Zusammenfassung der Forschungsergebnisse, Fazit und Ausblick6.1 Thesen zu Artikel 196 StGB Menschenhandel A Allgemein 1. Art. 196 StGB, Menschenhandel, orientiert sich am \u201eInternationalen \u00dcbereinkommen zur Bek\u00e4mpfung des M\u00e4dchenhandels\u201c vom 4. Mai 1910, von der Schweiz am 30. 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